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Familie Gräfe: Strom aus der Brennstoffzelle

Familie Gräfe hat ihre alt Ölheizung durch eine KWK-Anlage mit Brennstoffzelle ersetzt. Damit wird nicht mehr nur das eigene Haus, sondern auch ein Nachbargebäude und ein Atelier mit Strom, Wärme und Warmwasser versorgt.

Die alte Ölheizung ist weg und Ute Gräfe trauert ihr auch nicht hinterher. „Das roch ja hier schon mal ziemlich nach Öl“, erinnert sie sich. Abgelöst wurde die alte Anlage durch ein gasbetriebenes KWK-System, bestehend aus einer Brennwertheizung gekoppelt mit einer Brennstoffzelle. Bei der Brennstoffzellen-Technologie wird Strom nicht durch die herkömmliche Verbrennung von Energieträgern erzeugt, sondern durch chemische Umwandlungsprozesse. So kann bei der Stromerzeugung ein besonders hoher Wirkungsgrad erzielt werden. Und dieser ist bei den Gebäuden von Ute und Jürgen Gräfe auch notwendig. „Wir beheizen Räume auf 380 Quadratmetern und verbrauchen jährlich ca. 15.000 Kilowattstunden Strom“, erklärt Jürgen Gräfe.

Für einen Verbrauch in diesen Dimensionen eignen sich KWK-Systeme mit Brennstoffzellen besonders. Während bei normalen Ein- und Zweifamilienhäusern zumeist der Strombedarf für diese Art der Anlage zu gering ist, sind Gebäude mit integrierter gewerblicher Nutzung für dieses System ideal. Die neue Heizung von Familie Gräfe kann bis zu 13.000 Kilowattstunden Strom erzeugen und somit über 85 Prozent des Eigenverbrauchs sicherstellen. Warum sich Familie Gräfe für einen solche Anlage im Rahmen des Projekts „100 KWK in Bottrop“ beworben hat, fasst Jürgen Gräfe in einem Satz zusammen: „Wir sind Feuer und Flamme für neue Technologien.“

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