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Familie Nitzsche: Austausch der 20 Jahre alten Gasheizung

Die erste Anlage des Projekts „100 KWK“ in Bottrop wurde bei Familie Nitzsche zusammen mit prominentem Besuch eingeweiht. Die „Strom erzeugende Heizung“ ersetzt eine 20 Jahre alte Gasheizung. Neben den finanziellen Aspekten spielten insbesondere der Umwelt- und Klimaschutz eine wichtige Rolle für die Bewerbung der Familie.

Bernd und Ursula Nitzsche waren schon etwas aufgeregt, als sie erfuhren, dass zur Einweihung ihrer neuen Heizungsanlage neben Presse- und Wirtschaftsvertretern auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel kommen würde. Doch der hohe Besuch hatte auch seinen Grund: Bei Familie Nitzsche wurde am 12. Dezember 2013 die erste KWK-Anlage im Rahmen der Projekts „100KWK in Bottrop“ eingeweiht.

Die neue „Strom erzeugende Heizung“ der Firma Brötje arbeitet mit einem Stirling-Motor und wird mit Erdgas betrieben. Sie ersetzt das inzwischen 20 Jahre alte Heizsystem, das nur einen relativ geringen Wirkungsgrad hatte. Die neue Anlage liefert Familie Nitzsche sowohl Heizwärme als auch Warmwasser  und erzeugt zudem Strom, der direkt verbraucht werden kann oder in das Stromnetz eingespeist wird. Durch diese gekoppelte Erzeugung bildet die KWK-Anlage die derzeit effizienteste Heiztechnik für Wohngebäude und vermindert so die CO2-Emissionen deutlich.
Für Bernd und Ursula Nitzsche war schnell klar, dass sie sich um eine der 100 KWK-Anlagen bewerben wollen: „Unser Haus ist für uns auch eine Altersvorsorge. Und da unsere alte Heizung bereits deutlich in die Jahre gekommen war, haben wir bei dem Angebot nicht lange gezögert, um so auch den Wert unserer Immobilie zu erhalten. Ein wichtiger Punkt ist zudem, dass wir mit der KWK-Anlage Strom erzeugen und diesen selbst nutzen bzw. ins Netz einspeisen können. So erzeugt die neue Heizung quasi bares Geld.“ Vor der Projektbeteiligung stand bereits im August 2012 eine kostenlose Erstberatung zu Sanierungsmöglichkeiten im Zentrum für Information und Beratung (ZIB) der InnovationCity Ruhr.

Auch der Aspekt Klima- und Umweltschutz ist für die Familie wichtig. „Wir sind von dem Projekt InnovationCity Ruhr schon lange überzeugt und können jetzt auch einen aktiven Beitrag dazu leisten, die CO2-Emissionen zu senken und für unsere Kinder und Enkel die Umweltbelastungen in Zukunft zu minimieren.“

v. l.: Bernd Tischer (Oberbürgermeister der Stadt Bottrop), Dr. Rolf Albus (Geschäftsführender Vorstand des Gas- und Wärme-Institut Essen e.V.) Bernd Nitzsche (Hausbesitzer), Johannes Remmel (Umweltminister des Landes NRW)

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